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Neuigkeiten

Christoph 46 bekommt neue Möglichkeiten

07.10.2026

Rettungswinde, längere Einsatzzeiten und ein neuer Hubschraubertyp: Am heutigen Medientermin wurde am Heinrich-Braun-Klinikum vorgestellt, wie die Luftrettung am Standort Zwickau ab 2027 weiter ausgebaut wird.

Seit 1991 ist der Luftrettungsstützpunkt am Heinrich-Braun-Klinikum beheimatet. Die notärztliche Besetzung des „Christoph 46“ wird seitdem durch das HBK sichergestellt. Damit ist die Luftrettung seit mehr als 35 Jahren eng mit der notfallmedizinischen Versorgung des Klinikums und der Region verbunden.

Ab dem 1. Januar 2027 wird der am HBK stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 46“ mit einer Rettungswinde ausgestattet. Damit können die Luftretter künftig auch Patienten in schwer zugänglichem Gelände schnell erreichen – eine wichtige Erweiterung insbesondere für Einsätze im Erzgebirge und Vogtland.

Gleichzeitig wird das Einsatzspektrum in den Herbst- und Wintermonaten erweitert: Die sächsischen ADAC-Rettungshubschrauber können künftig bis 19 Uhr eingesetzt werden. Für Einsätze bei Dunkelheit werden die Besatzungen mit modernen Nachtsichtsystemen ausgestattet und gezielt trainiert.

Zum erweiterten Leistungsspektrum gehört auch ein neuer, größerer Hubschraubertyp: Am Standort Zwickau kommt künftig eine H145 zum Einsatz. Die moderne Maschine bietet unter anderem eine höhere Zuladung und schafft damit zusätzliche Möglichkeiten für die Luftrettung.

„Wir freuen uns als HBK-Luftrettungsteam sehr über die langfristige Fortsetzung der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem ADAC. Die neuen Herausforderungen wie die Windenrettung und die Erweiterung der Flugzeiten nehmen wir mit der uns eigenen Begeisterung für die präklinische Notfallmedizin gerne an. Für die Menschen in der Region verbessern diese Neuerungen die notfallmedizinische Versorgung weiter“, sagt Prof. Dr. Reske, Ärztlicher Direktor des Heinrich-Braun-Klinikums.

Für die neuen Aufgaben werden die Crews umfassend vorbereitet. In einer Trainingswoche im Erzgebirge stehen unter anderem Rettungen mit der Winde, Einsätze in schwierigem Gelände und die Zusammenarbeit mit der Bergwacht Sachsen auf dem Programm. So soll sichergestellt werden, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Die langfristige Zusammenarbeit zwischen dem HBK und der ADAC Luftrettung ist ebenfalls gesichert: Die Landesdirektion Sachsen hat die Konzession für den Standort Zwickau ab 2027 erneut an die ADAC Luftrettung vergeben. Der Vertrag läuft bis 2045.

„Christoph 46“ ist damit auch künftig ein wichtiger Bestandteil der Notfallversorgung in der Region. Allein 2025 wurde der Rettungshubschrauber zu 1.482 Einsätzen alarmiert.


Ansprechpartner

HBK-Unternehmenskommunikation